Georgsbote No. 170 | März 2026

www.pfarre-kahlenbergerdorf.at Seite 7 CHRIST SEIN Seite 2 IM GESPRÄCH GESPRÄCH KIRCHE EINLADUNG NACHRUF RÜCKBLICK GEBET TERMINE Seite 4 OSTERN im Kahlenbergerdorf 2026 AKTUELL Das Pfarrblatt der Pfarre Kahlenbergerdorf, Zwillinggasse 2, 1190 Wien GEORGS BOTE N°170 März 2026

Augustiner Chorherr zu sein bedeutet für mich: Mit den mir von Gott geschenkten Gaben ein möglichst engagierter Priester zu sein, der die Person und Botschaft Jesu den Menschen von heute gegenwärtig macht. Dies gelingt aus der Kraft der priesterlichen Gemeinschaft des Stifts besser, als es einem „Einzelkämpfer“ gelingt. Schon Jesus hat seine Jünger nie allein ausgesandt. Das verbinde ich mit dem HI. Augustinus: Die Tiefe des theologischen Denkens. Ganz besonders das befreiende Bewusstsein, dass Gott mich längst schon geliebt hat, noch bevor ich überhaupt daran denken kann, ihn und die anderen zu lieben: also den Vorrang der Gnade vor jedem menschlichen Tun. Und vor allem das Leben in der Einheit der Kirche, weil sie mitten in der Welt - einem Sakrament gleich - der Leib Christi für die Menschen ist. Das Stift Klosterneuburg ist für mich: Kirche im Kleinen und konkrete Verwirklichung der im Sakrament der Priesterweihe schon mitangelegten Einheit des Presbyteriums im selben priesterlichen Dienst an der Ortskirche: also „Priestergemeinschaft für den Dienst am Volk Gottes“ mit und unter dem Bischof, wie unsere Konstitutionen es so treffend sagen. Unser Stift ist zudem ein lebendiger Ort der Liturgieerneuerung, historisch erwachsen aus dem Werk von Pius Parsch. Auch das gehört zur DNA unseres Hauses. Eine besondere Freude bedeutet mir: Eine gelungene gottesdienstliche Feier im Glanz edler Einfachheit, in der Christus die Menschen tatsächlich berührt und erfahrbar wird. Oder eine Predigt mit echter Glaubensresonanz. Oder wenn ich spüre (und das kann man!), dass im seelsorglichen Bemühen Glaube und Gemeinde wachsen. Mich freut aber auch immer wieder neu das Staunen, das mich erfasst, wenn ich im Erleben der Natur die Wirklichkeit des Schöpfers erfahre. Chorherren und weltliche Mitarbeiter sollen: An einem gemeinsamen Strang ziehen und immer wissen, dass sie - was und wo auch immer sie arbeiten - im Dienst am Verkündigungsauftrag des Evangeliums stehen. Wir alle sind in unserem Arbeitsauftrag (hoffentlich) ,,Knechte Christi“ für die Menschen. Mein derzeitiges Lieblingsgetränk aus unserer Vinothek: Klostersekt Matthäi Diesen Job würde Ich gerne einen Tag lang machen: Steinmetzmeister + (Quelle: Info Interne Mitteilungen des Stifts Klosterneuburg, Dez. 2025) Am 24. Jänner erfolgte die Übergabe des Bischofsstabs an den neuen Erzbischof im Wiener Stephansdom durch Kardinal Schönborn an Josef Grünwidl. Er ist in der kirchlichen Basis gut verankert, pastoral erfahren und ein dialogbereiter Zuhörer. Die Kirche brauche weniger Strukturdebatten, sondern mehr geistliche Tiefe, erklärte er mehrfach. In seiner ersten Stellungnahme zur Ernennung betonte er, Gott wolle ihn „nicht perfekt, sondern verfügbar“. Von seinen bisher 37 Priesterjahren ist er 32 in der unmittelbaren Seelsorge tätig gewesen, als Kaplan, Jugendseelsorger und Pfarrer. „Ich liebe die Begegnung mit Menschen - in ihren Lebensfragen, ihrer Freude und Not. Ob bei der Geburt eines Kindes, in der Taufvorbereitung, bei Hochzeiten oder an Sterbebetten: Da möchte ich nah dran sein.“ Menschen sollten durch die Kirche Orientierung finden und Seelsorge helfe Menschen dabei, „dass die Melodie der Hoffnung und Zuversicht in ihnen klingt“. Er sieht sich als „Teamplayer“, indem er gemeinsam mit anderen nach Wegen suchen werde. Und als Brückenbauer: Bereits innerhalb der katholischen Kirche gebe es ein breites Spektrum an Positionen, Traditionen und Meinungen, wobei es eine Hauptaufgabe des Bischofs sei, innerkirchlich für Einheit zu sorgen. Diese wolle er erreichen, indem er mit den verschiedenen Gruppen im Gespräch bleibe und Brücken baue. Auch der ökumenische und interreligiöse Dialog sei ihm ein großes Anliegen. Seite 2 UNSER PFARRER ANDREAS REDTENBACHER IM GESPRÄCH UNSER NEUER ERZBISCHOF: „GOTT WILL MICH VERFÜGBAR, ABER NICHT PERFEKT“

Künstliche Intelligenz wird oft gefeiert wie eine Erlösungsmaschine. Effizient, objektiv, unermüdlich soll sie sein – und möglichst viele menschliche Entscheidungen ersetzen. Doch je selbstverständlicher Algorithmen unseren Alltag strukturieren, desto dringlicher wird eine unbequeme Frage: Wer trägt Verantwortung, wenn Maschinen urteilen? Unbestreitbar ist der Nutzen. KI recherchiert umfangreich und in die Tiefe, beantwortet in Windeseile Fragen, gibt wertvolle Tipps und Aufklärung über komplexe Sachverhalte, erkennt Krankheiten früher, optimiert Verkehrsflüsse, spart Energie, beschleunigt Forschung. Sie kann unterstützen, entlasten und verbessern. Sie ist unglaublich geduldig bei Nachfragen und klingt sympathisch, obwohl sie keine Gefühle hat. Ihre Antworten müssen – v. a. bei unpräzisen Fragestellungen – nicht immer stimmen, müssen daher immer auf Plausibilität überprüft werden. Sie kann aber auch aussortieren, diskriminieren und entmündigen – leise, effizient und oft unsichtbar. Wer keinen Kredit bekommt, keinen Job, keine Versicherung, erfährt zunehmend nur noch das Ergebnis, nicht mehr die Begründung. Gerade darin liegt die Gefahr: Nicht die Technik selbst ist das Problem, sondern die Versuchung, Verantwortung an sie abzugeben. Was effizient erscheint, gilt schnell als richtig. Was berechenbar ist, als gerecht. Der Mensch wird zur Variable im System. Hier setzt die ethische Mahnung der Kirche an, speziell unter Papst Leo XIV, der sich ausführlich damit auseinandersetzt („Antiqua et nova“) und viele Chancen zur positiven Lebensbewältigung durch die KI sieht. Dennoch: Die Kirche versteht Technik nicht als neutralen Fortschritt, sondern als moralische Frage. Maßstab ist nicht Effizienz, sondern Menschenwürde. Nicht alles, was möglich ist, ist erlaubt. Nicht alles, was rechnet, versteht. Leo XIV steht – in der Tradition der katholischen Soziallehre – für eine klare Priorität: Technik hat dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Künstliche Intelligenz darf Werkzeug sein, aber niemals Richter. Entscheidungen über Leben, Chancen und Würde dürfen nicht an Systeme delegiert werden, die weder Verantwortung tragen noch Mitgefühl kennen. Diese Haltung ist kein Technikpessimismus. Sie ist Realismus. Wer glaubt, KI sei objektiv, verkennt, dass sie menschliche Vorurteile nur schneller und skalierbarer reproduziert. Wer glaubt, Kontrolle ließe sich automatisieren, verwechselt Steuerung mit Verantwortung. Deshalb braucht KI Grenzen: rechtlich, ethisch, politisch. Transparenz, menschliche Letztentscheidung und klare Haftung sind kein Innovationshemmnis, sondern Voraussetzung für Vertrauen. Eine Gesellschaft, die sich von Algorithmen treiben lässt, verliert mehr als Arbeitsplätze – sie verliert Urteilskraft. Künstliche Intelligenz kann viel. Aber sie darf nicht bestimmen, was der Mensch wert ist. Diese Entscheidung muss menschlich bleiben. + Peter Lechleitner Er sei Papst Leo XIV. sehr dankbar, dass er den von seinem Vorgänger Franziskus eingeschlagenen Weg weitergehe, betonte der neuernannte Erzbischof. Besonders nehme er sich daraus den Satz „Die Lebenssituation der Armen ist ein Schrei, der die Praxis der Kirche ständig hinterfragt“ zu Herzen. Er wolle sich bemühen, mit den Armen in Kontakt zu bleiben und danke allen, die diesen Weg mit ihm gehen und unterstützen wollten. „Wo es um Menschenwürde, Gerechtigkeit, Frieden, den Schutz des Lebens oder die Bewahrung der Schöpfung geht, wird die Kirche weiterhin ihre Stimme erheben.“ Er verwies auf die vielen positiven Beispiele von gelebter Kirche im Alltag, gäbe es doch allein in der Erzdiözese Wien mehr als 75.000 Ehrenamtliche, 2.000 Hauptamtliche und 1.400 Religionslehrerinnen und -lehrer. „Kirche ist besser als ihr Ruf. Sie lebt in den Pfarren, in geistlichen Gemeinschaften, in der Caritas, in den Schulen“, so der Erzbischof. Beachtlich ist sein Wunsch nach einer Weiterentwicklung der kirchlichen Praxis und des Kirchenrechts hinsichtlich der Rolle der Frauen sowie auch beim Zölibat. „Ich meine, es sollte sich hier was ändern“, so der neue Wiener Erzbischof; er wolle bei diesen Fragen seine schon bisher vertretene Linie weitergehen, immer jedoch in Einheit mit der Kirche. + Seite 3 KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: SEGEN ODER BEDROHUNG? GEORGS BOTE MÄRZ 2026

Seite 4 OSTERN 29. MÄRZ: 09:30 PALMSONNTAG Treffpunkt Nepomukstatue am Waldbachsteig, Palmweihe, Prozession, Hochamt 02. APRIL: 19:00 GRÜNDONNERSTAG Messe vom letzten Abendmahl, Fußwaschung, Agape 18:00-19:00 Beichtgelegenheit/Kirche 03. APRIL: 19:00 KARFREITAG Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn 18:00-19:00 Beichtgelegenheit/Kirche 04. APRIL: 09:00/15:00 KARSAMSTAG Anbetung vor dem offenen HL. Grab 04. APRIL: 20:00 OSTERNACHT Festmesse 05. APRIL: 09:30 OSTERSONNTAG Hochamt mit Orgel, Trompete, Speisensegnung 06. APRIL: 09:30 OSTERMONTAG Festmesse 12. APRIL: 09:30 2. OSTERSONNTAG (Weißer Sonntag) rhythmische Kinder- u. Familienmesse, Osternestsuchen, Kinderjause KAHLEN BERGER IM DORF EINKEHRABEND DER GEMEINDE („Abend der Barmherzigkeit“) am Donnerstag, 5. März um 18:00 • Gemeinsame Bußfeier in der Kirche • Anbetung, zugleich Beichtgelegenheit/Aussprache bei einem Gastpriester • Geistlicher Impuls zur Fastenzeit im Saal • Abschluss mit Agape In der Fastenzeit feiern wir jeden Donnerstag, 18:00, Kreuzwegandacht Im Marienmonat Mai feiern wir jeden Donnerstag, 18:00, Maiandacht Wochentagsmessen feiern wir: • jeden Dienstag, 8:00, anschl. Pfarrfrühstück • jeden Donnerstag, 18:00, „Treffpunkt Gottesdienst“, In der Fastenzeit und im Mai vor der Messe: Kreuzweg bzw. Maiandacht, anschl. Agape im Turm. + BESONDERS HERZLICH LADEN WIR EIN ZUM:

Seite 5 PFARRKIRTAG 9:30 ERÖFFNUNG UND EMPFANG von Bischof Dr. Franz Scharl beim Pfarrhaus – Prozession zur Kirche – Festmesse und Firmung – es singt der Georgschor 11:00 IM PFARRGARTEN: Stadtkapelle Klosterneuburg (bis 14:00) und Frühschoppen (Heuriger Taschler). Kinderspielplatz. Fahrzeugpräsentation der Wiener Polizei. Biostand Verein GIN 14:30 KONZERT der Storyville Jazzband in Zusammenarbeit mit dem Verein „Klimadörfl“ 17:00 ENDE der Veranstaltung GANZTÄGIG: • Tombola für Jung und Alt • Versteigerungen zugunsten der Pfarre ORT: 1190, Heiligenstädterstraße 345 / Zwillinggasse 2 (bei Regen im Pfarrkeller) IM KAHLENBERGERDORF, 21.6.2026 Am frühen Nachmittag des 26. Oktober 2025 bekamen wir die traurige Nachricht, dass unser allseits beliebter Diakon Peter Schwarz plötzlich verstorben ist. Sein Herz blieb einfach stehen – ohne Vorwarnung. Peter Schwarz wurde am 11. 12. 1953 in Stockerau geboren. Nach der Matura 1980 studierte Peter Klassische Philologie (Latein), Katholische Theologie sowie Geschichte und Sozialkunde an der Universität Wien. Danach absolvierte er am Pädagogischen Institut der Stadt Wien das Lehramt Informatik. 1995 heiratete er seine Frau Martina in der Pfarre St. Johann Nepomuk. Peter unterrichtete 40 Jahre lang als AHS-Lehrer am DeLaSalle Gymnasium in Strebersdorf, er war auch Lehrbeauftragter für Latein in Heiligenkreuz. Am 25. Oktober wurde Peter Schwarz zum Diakon geweiht. Er setzte seine diakonalen Verpflichtungen in der Pfarre Mauer ein, in der Schulpastoral, und vor allem im Dom zu St. Stephan und in der Pfarre Kahlenbergerdorf. Seine Aufgaben erledigte er mit ganzem Herzen, oft über die Grenzen des Zumutbaren. Sein feinsinniger Humor und sein freundlicher Umgang mit allen, die mit ihm Kontakt hatten, war wohltuend und sehr geschätzt. Peter war – wie sein Diakon-Kollege Rudolf Mijac schreibt - in diesem irdischen Leben in einer Gemeinschaft mit Gott geborgen, die nicht einmal der Tod zerstören kann, weil eine Gemeinschaft mit Gott auch Leben und Sterben überdauert. Das hat er fest geglaubt. Seiner Ehefrau Martina und seinem Sohn Gabriel sprechen wir von der Pfarre Kahlenbergerdorf unser herzliches Beileid aus. Wir sind dankbar, dass wir ein Stück des Weges mit ihm gehen durften und vermissen ihn sehr. Gratias maximas tibi agimus! + Peter Lechleitner NACHRUF DIAKON PETER SCHWARZ GEORGS BOTE MÄRZ 2026

Seite 6 26.10.2025 Elfi und Alois feierten 55. Hochzeitsjubiläum 01.11.2025 Allerheiligen mit Diakon Peter Schwarz 06.12.2025 Nikolaus im Kahlenbergerdorf 25.12.2025 Weihnacht im Kahlenbergerdorf 06.01.2026 Sternsinger 15.02.2026 Fasching, Gruppo Mobile spielt „Alte Liebe“ 21.02.2026 Tag der Stiftspfarren mit Erzbischof Josef Grünwidl RÜCKBLICK – DIE PFARRE KAHLENBERGERDORF HAT GEFEIERT

Seite 7 Teil 2 Wie kann man im 21. Jahrhundert noch an Gott glauben? Auch wissen viele nicht mehr, wofür Christen eigentlich beten und worauf sie hoffen. Das bewegt Tobias Haberl in seinem Buch „Unter Heiden“ und er bringt eine erstaunlich klare Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist auf den Punkt. Bei aller geglaubten Machbarkeit spricht er auch über den Sinn des Leidens und das Aushalten von Glaubenszweifeln. Der Glaube und der Zweifel sind wie zwei Brüder, von denen der eine ohne den anderen nicht zu haben ist. Das musste auch Jesus erkennen, als er im Sterben verzweifelt nach seinem Vater ruft „mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?“. Weiters ist die christliche Heilsgeschichte ohne Leid nicht denkbar. Jesus musste verraten werden, anders hätte er die Welt nicht erlösen können, ohne seinen Tod wäre die Rechnung nicht aufgegangen. Es ist der Grund warum ein Leben ohne Leid weder denkbar noch wünschenswert ist. Leid gehört nicht nur zwingend zum Menschsein. Es hat auch eine Bedeutung, weil es ohne Dunkelheit kein Licht, ohne Verzweiflung keine Hoffnung geben kann. Oder wie Nietzsche geschrieben hat: „Der Mensch allein lacht, weil er so tief leidet, dass er das Lachen erfinden musste“. Der moderne Mensch möchte, dass das Leid verschwindet. Das Leben soll nur noch lustvoll sein, aber das ist nicht möglich. Dunkle Stunden gehören nicht nur zum Leben, sie haben eine Funktion, weil der Mensch in ihnen seiner eigenen Wahrheit begegnet, weil er sich dabei kennenlernen und so ein besserer Mensch werden kann. Papst Benedikt war der Meinung, dass es für einen Menschen gefährlich sei, wenn er von Ziel zu Ziel eile und überall mit Lobpreis durchgehe. Besser sei es, wenn er eine Negativ-Phase durchleiden müsse, um sich selbst in seinen eigenen Grenzen erkennen zu können. Es gibt kein unbeschwertes Leben, und oft werden Tugenden wie Verantwortung, Solidarität und Empathie überhaupt erst durch Leiderfahrungen ausgebildet. Der Theologe Hans Küng schreibt: “Wer zugibt, dass er nicht hinter den Vorhang schauen kann, darf auch nicht behaupten, es sei nichts dahinter“. Alle Beweise der bedeutenden Atheisten reichten aus, um die Existenz Gottes fragwürdig zu machen, aber nicht, um Gottes Nicht-Existenz fraglos zu machen. Letztlich sei auch der Atheismus nicht beweisbar. Und so bleibt uns bis ans Ende aller Tage, wenn die Wahrheit ans Licht kommt, nichts anderes übrig als der schönsten Glaubensdefinition überhaupt, der des Theologen Karl Rahner, zu folgen: „Glauben heißt, die Unbeweisbarkeit Gottes ein Leben lang aushalten“. Werner Heisenberg, einer der Begründer der Quantentheorie, sagte sogar einmal, dass der griechische Philosoph Platon vollkommen recht habe: Die wirkliche Welt sei geistig und wir sehen nur einen Schatten von ihr. Und Heisenbergs Tochter Christine berichtete, dass die Augen ihres Vaters dabei gestrahlt hätten, wie die Augen eines Kindes. Diese Welt, so habe Heisenberg ein ums andere Mal bezeugt, diese innere Welt, die alles Äußere zusammenhält, sei von so unglaublicher Schönheit, dass es einem den Atem nehme. Oder anders: Wer das Unberechenbare von vornherein ausschließt, wird das Ganze nicht erfahren. + Peter Lechleitner (Quelle: Tobias Haberl: „Unter Heiden“, btb-Verlag) GEORGS BOTE MÄRZ 2026 FRIEDENS- GEBET FRANZ VON ASSISI LEIDENSFÄHIGKEIT, GLAUBE, ZWEIFEL – CHRISTSEIN IN EINER SÄKULARISIERTEN WELT HERR, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich liebe, wo man hasst, dass ich verzeihe, wo man beleidigt, dass ich verbinde, wo Streit ist, dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist, dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht, dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält, dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert, dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt. HERR, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste, nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe, nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer sich hingibt, der empfängt, wer sich selbst vergisst, der findet, wer verzeiht, dem wird verziehen, und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. + Ausgewählt von: Anna Böhm

INFORMATIONEN Pfarrmesse: Sonn- und Feiertage 09:30 Wochentagsmessen: Dienstag 08:00 und Donnerstag 18:00 Priesternotruf: Tel.: 0800 100 252 Telefonseelsorge: Tel.: 142 Pfarrkanzlei: Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 11.00 Zwillinggasse 2, 1190 Wien, Tel.: 01-3701298 Mail: office@pfarre-kahlenbergerdorf.at Homepage: www.pfarre-kahlenbergerdorf.at Pfarrkonto: AT45 3288 0000 1432 6235 Stiftsfriedhof Kahlenbergerdorf und Begräbnisse: Pfarrkanzlei 01-3701298 Friedhofskonto: AT80 3288 0000 1432 6284 IMPRESSUM 95419W76U DVR-NR.: 0029874(101) Lt. Mediengesetz §25: Mitteilungsblatt der Pfarre St. Georg Eigentümer, Herausgeber, Hersteller und Verleger: Röm.-Kath. Pfarre St. Georg, Zwillinggasse 2, 1190 Wien Telefon: 01 370 12 98, Fax: 01 370 12 98 20 Mail: office@pfarre-kahlenbergerdorf.at Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: PGR Kahlenbergerdorf Redaktion: Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner Gestaltung: www.scharkdesign.at Die Redaktion nimmt sich das Recht, Texte zu kürzen. Zum Gebrauch als Manuskript vervielfältigt. Erscheinungsort und Verlagspostamt 1190 Wien. Seite 8 GEORGS BOTE MÄRZ 2026 MÄRZ 2026 01. 9:30 2. Fastensonntag, Pfarrcafé 03. 8:00 Werktagsmesse 05. 18:00 „Abend der Barmherzigkeit“ = Einkehrabend der Gemeinde, Kirche: Gemeinsame Bußfeier Anbetung, zugleich Beichtgelegenheit (Gastpriester) Saal: Geistliche Besinnung, Agape im Saal 08. 9:30 3. Fastensonntag 12. 18:00 „Treffpunkt Gottesdienst“: 2. Kreuzweg und Fastenmesse 15. 9:30 4. Fastensonntag = Laetare , Rhythmische Messe, kl. Kinderjause „Wir malen ein Fastentuch“ 10:30 Konzert in der Kirche mit Gastchor (Musikuni Wien: Werke von Bach und Mozart; Leitung Prof. Dietmar Flosdorf) 22. 9:30 5. Fastensonntag = Passionssonntag Verhüllung der Kreuze und Bilder 29. 9:30 Palmsonntag (rot) Palmweihe, Prozession, Leidensgeschichte Kollekte für das hl. Land APRIL 2026 02. 19:00 Gründonnerstag Messe vom Letzten Abendmahl, Fußwaschung, Agape 8:00 - 19:00 Beichtgelegenheit: Gastpriester 03. 19:00 Karfreitag Liturgie v. Leiden und Sterben des Herrn 18:00 - 19:00 Beichtgelegenheit: Gastpriester 04. 9:00-16:00 Karsamstag: Grabesruhe des Herrn, Heiliges Grab – Grabwache 20:00 Feier der Osternacht, Osteragape im Saal 05. 9:30 Ostersonntag Hochamt mit Orgel und Trompete Speisensegnung 06. 9:30 Ostermontag 09. 18:00 „Treffpunkt Gottesdienst“ 19:00 Glaubensgespräch: „Gott und die Welt: Red´ ma´ drüber“, Agape im Saal 12. 9:30 2. Ostersonntag = Weißer Sonntag, rhythmische Messe und Kinderjause, Osternestsuchen im Garten oder um die Kirche 19. 9:30 Gemeindemesse zum 3. Ostersonntag 26. 9:30 4. Ostersonntag – „Hirtensonntag“ Weltgebetstag um geistliche Berufe MAI 2026 03. 9:30 Gemeindemesse zum 5. Ostersonntag, Pfarrcafé 07. 18:00 „Treffpunkt Gottesdienst“: 1. Maiandacht, Marienmesse 19:00 Vortrag Univ. Prof DDr. Zulehner: „Was glaubt Österreich?“, Agape im Saal 10. 9:30 6. Ostersonntag, Muttertag - rhythmische Messe Männer und Pfarrer bereiten das Muttertagsfrühstück 14. 9:30 Christi Himmelfahrt, Festmesse Beginn der Pfingstnovene 17. 9:30 Gemeindemesse zum 7. Ostersonntag, Beginn der Pfingstnovene, Weihbischof Dr. Franz Scharl 24. 9:30 Hohes Pfingstfest: Hochamt mit Orgel und Trompete Rückstellung d. Osterkerze zugleich: Gedenken Pfr. Msgr. Ernst Kallinger (+ 21. Mai 2014) 31. 9:30 Hochfest der Dreifaltigkeit JUNI 2026 04. 9:30 Fronleichnam, Hochamt mit Prozession 07. 9:30 Rhythmische Messe, Kinderjause 14. 9:30 11. Sonntag im Jahreskreis, Vatertag 21. 9:30 PATRONATSFEST/KIRTAG, Festgottesdienst mit Weihbischof Dr. Franz Scharl Georgs-Chor 28. 9:30 Hochfest Peter&Paul (vorverlegt vom 29. Juni) Chorproben St. Georgschor: jeweils Mittwoch 19:30 in Absprache mit Frau Cornelia Bitzner-Petriu TERMINE MÄRZ BIS JUNI 2026 EIN HERZLICHES VERGELT‘S GOTT AN ALLE SPENDERINNEN UND SPENDER!

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